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Alles im Blick: Die Mitarbeiter der Netcom Kassel überwachen im NOC (Network Operation Center) das gesamte Telekommunikationsnetz der Breitband Nordhessen GmbH (Foto: NCK).

Breitbandausbaugebiet Nordhessen: 100 MBit/s ab sofort für alle Kunden der Netcom Kassel

Kassel, 6. Juni 2019. Datenübertragung mit bis zu 100 MBit/s bietet die Netcom Kassel ab sofort allen ihren Kunden im nordhessischen Breitbandausbaugebiet, kurz: Nordcluster. Möglich ist dies durch Vectoring. Dieses technische Verfahren bringt den Turbo in die Kupferleitung der Deutschen Telekom.

Mit bis zu 50 MBit/s surfen die nordhessischen Kunden der Netcom Kassel bisher im Internet. Den Anfang machte der Ort Nieste im Dezember 2016. 

Im Frühjahr dieses Jahres begann die Netcom Kassel mit der Umstellung von Anschlüssen auf bis zu 100 MBit/s. In dieser Etappe waren Gudensberg im Schwalm-Eder-Kreis und Grebenstein im Landkreis Kassel ganz vorn.

Jetzt können auch alle weiteren Netcom-Kunden im Nordcluster sich mit dieser Geschwindigkeit durch das world-wide-web bewegen. Möglich ist die Beschleunigung des Übertragungstempos auf dem Kupferkabel durch Vectoringtechnik (Very High Speed Subscriber Line).

„Wir können unsere Privatkunden jetzt flächendeckend auf bis zu 100 MBit/s ohne jede weitere Investition oder andere Maßnahmen hochschalten, weil wir im Rahmen des nordhessischen Breitbandausbauprojektes gleich von Beginn Vectoringtechnik installiert hatten“, erläutert Dr. Ralph Jäger, kaufmännischer Geschäftsführer der Netcom Kassel. 

 

Wie funktioniert Vectoring?

Die auf dem Kupferkabel übertragenen Signale zur Anbindung der Kunden beeinträchtigen sich untereinander. Einfach beschrieben, kompensiert das Vectoringverfahren diese Beeinflussung und ermöglicht damit die Übertragung größerer Bandbreiten auf der so genannten letzten Meile der Deutschen Telekom AG vor dem Kundenanschluss.

Weil das Verfahren den Zugriff auf alle Kupferadern in einem Kabel voraussetzt, erhält von der Bundesnetzagentur (BNetzA) pro Kabelverzweiger (KVz) jeweils nur ein Provider die Genehmigung für das Einschalten der Vectoringtechnik. 

Aus förderrechtlichen Gründen war darüber hinaus für den Einsatz dieser Technik im gesamten Nordcluster die Genehmigung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) erforderlich.

 

 

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